10.03.2019

SPD Eppelheim


Süße Überraschung für Eppelheims Frauen

SPD erinnerte auf dem Wochenmarkt an die erste Parlamentsrede einer Frau.
(sg) „Her mit dem Frauenwahlrecht!“ Das war vor mehr als 100 Jahren die Forderung der Frauen und vor allem von mutigen Sozialdemokratinnen wie Marie Juchacz, Clara Zetkin und Luise Zietz. Sie waren es, die das aktive und passive Wahlrecht für Frauen erkämpft und damit den Weg für die Frauen- und Gleichstellungspolitik bereitet haben. Am 30. November 1918 wurde als wichtiger Meilenstein das Frauenwahlrecht in der Verordnung über die Wahl in der verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung verankert. „Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten“, heißt es in Artikel 109, Absatz 2, der Weimarer Verfassung. Im Februar 1919 war es dann soweit: die Sozialdemokratin und Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, Marie Juchacz, hielt als erste Frau eine Rede in der Nationalversammlung und stellte fest: „Meine Herren und Damen! Es ist das erste Mal, dass in Deutschland die Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf...“. An diesen denkwürdigen Tag erinnerte die SPD Eppelheim mit einem Stand auf dem Wochenmarkt. Sie überraschten die Eppelheimerinnen mit gefüllten Berlinern und Krapfen in verschiedenen Ausformungen. Alle Frauen, die an diesem Nachmittag bei der SPD vorbeischauten, durften zwischen Berlinern und Krapfen wählen und sich dann natürlich das süße Gebäck schmecken lassen.

Bildunterschrift: Christian Perschewski, Renate Schmidt, Jürgen Geschwill, Kornelia Neundorf, Klaus Merkl und Birgit Thomas (von links) überraschten die Frauen auf dem Wochenmarkt mit Berlinern und Krapfen. Foto: S.Geschwill