Bereits 2017 hat die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, eine Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg HD-Schwetzingen gemeinsam mit den Kommunen Heidelberg, Plankstadt und Schwetzingen zu beauftragen. Leider wurde dieser Antrag damals mehrheitlich im Gemeinderat Eppelheim abgelehnt.
Dank der Machbarkeitsstudie der Stadt Heidelberg entschlossen sich 5 Jahre später dann die Kommunen Heidelberg, Eppelheim, Plankstadt und Schwetzingen, die Planung des Radschnellwegs anzugehen. Um eine schnellere Realisierung zu erreichen, wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen und mit dem Land Baden-Württemberg eine frühzeitige Planung vereinbart. Die Stadt Schwetzingen übernahm die Federführung für die Koordination der Planung. Die Stadt Eppelheim beteiligte sich an den Planungskosten mit einem Beitrag von circa 8.000 Euro.
Anschließend fanden verschiedene Beteiligungsformate (z.B. Projektbegleitkreis, Bürger/innen-Beteiligung, Online-Beteiligungskarten usw.) statt. Als Ergebnis liegt uns nun eine Vorzugsvariante entlang der historischen Maulbeerallee vor.
Die SPD unterstützt diese Trassenführung, weil sie direkt, durchgängig und möglichst störungsfrei die Pendler von A nach B bringt. Beispielsweise würden die Mitarbeitenden der Firma Wild von dieser Trassenführung profitieren. Ein weiterer Vorzug dieser Variante ist, dass diese größtenteils über bereits befestigte Fläche führt und somit der zusätzliche Verbrauch an landwirtschaftlicher Fläche minimal ist.
Um möglichst viele Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen, müssen Radwege komfortabel sein und schnell ans Ziel führen. Dies kann mit dem Radschnellweg auf der Vorzugsvariante am besten gelingen. Die anderen vorgeschlagenen Varianten erfüllen diese Erwartungen nicht, da sie teilweise im Zick-zack und über Umwege ans Ziel führen.
Mögliche Konflikte können im weiteren Planungsprozess näher betrachtet und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden. Die Vorzugsvariante ist für die SPD-Fraktion die schnellste und direkteste Linienführung mit dem höchsten Ausbaustandard und dem höchsten Nutzerpotenzial. Somit ist sie bestens geeignet, die Menschen für den Umstieg auf das Rad zu gewinnen.
Eine Verkehrswende kann nur gelingen, wenn wir die Menschen motivieren können, weg vom motorisierten Individualverkehr und hin zum effizienten, gesunden und klimafreundlichen Radverkehr zu kommen. Daher werden wir uns auch weiter für die Realisierung der Vorzugsvariante des Radschnellweges stark machen.
