Vor-Ort-Gespräch im Eppelheimer Jugendzentrum Landtagsabgeordneter Daniel Born, Bürgermeisterin Patricia Rebmann und die Stadträtinnen Anika Wesch und Renate Schmidt im Austausch mit Jugendlichen

Nicht nur mehrere große, gemütlich eingerichtete Räume und ein Tischkicker machen das Jugendhaus Eppelheim zu einem einladenden Ort für Jugendliche. Das Jugendhaus bietet unter anderem auch eine Küche, in der immer wieder gemeinsam gekocht wird, und sogar ein Tonstudio, in dem die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.
Die Leiterin des Jugendhaus Kirsten Erbach und ihr Mitarbeiter Bryan Vit sehen mehr als einen bloßen Zeitvertreib in den Projekten: „Sie lernen, zusammen zu agieren, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen und als Team zu arbeiten. Außerdem braucht es ein umfangreiches Wissen, um mit den einzelnen Geräten richtig umgehen zu können. Eigeninitiative und Ehrgeiz sind also auch gefragt“.
Landtagsabgeordneter Daniel Born, Bürgermeisterin Patricia Rebmann und SPD-Stadträtinnen Renate Schmidt und Anika Wesch zeigten sich begeistert über das Angebot. „Ich sehe die Jugendarbeit als einen ganz wichtigen Bestandteil der Lokalpolitik, schließlich geht es darum unsere Zukunft in die Gesellschaft einzubinden und sie nicht durch Vorurteile und Ablehnung abzukoppeln. Wir wollen schließlich eine Gemeinschaft bilden“, erläutert Rebmann. Anika Wesch steht den Anstrengungen, die in der Mobilen Jugendarbeit unternommen werden, sehr positiv gegenüber. Sie kann gut nachvollziehen, dass junge Leute auch ihren Freiraum brauchen und nicht immer in einem Jugendhaus sitzen möchten. „Manchmal möchten junge Leute auch einfach allein unter sich sein oder gemeinsam einer bestimmten sportlichen Tätigkeit nachgehen, die in einem Zentrum einfach nicht möglich ist. Born interessierte sich unter anderem für die Anbindung des Jugendzentrums. Mit seiner Frage, ob die etwas abgelegene Lage des Hauses, auch ein Angstthema wäre, traf er einen weiteren Punkt, den Erbach und ihr Team angehen wollen. „Gerade die Mädchen äußern immer wieder ihre Bedenken, wenn sie in der Dunkelheit zurück nach Hause laufen müssen.
Das Gelände um das Jugendzentrum ist schlecht beleuchtet und nicht besiedelt“, so Erbach. Stadträtin Renate Schmidt konnte hier positiv berichten: „Eine Umgestaltung des Geländes um das Jugendzentrum ist bereits geplant. Es wäre möglich, dass neben einem Spielplatz auch ein kleiner Park mit Sitzbänken und ordentlicher Beleuchtung entstehen könnte.“ Eine Aussicht, die die Anwesenden äußerst positiv stimmte. So bunt wie die Räumlichkeiten des Jugendhauses waren auch der gemeinsame Austausch und die diskutierten Themen. Foto: SPD