Gerüchte verunsichern Anwohner und Bevölkerung gleichermaßen

In den letzten Tagen wurden vermehrt die Stadträte der SPD-Gemeinderatsfraktion Renate Schmidt, Anika Wesch, Hans-Günther Büssecker, Jürgen Geschwill und Alexander Pfisterer von etlichen besorgten Bürgerinnen und Bürgern kontaktiert. Grund dafür war ein Gerücht, das derzeit in Eppelheim kursiert. Im Zuge der Zustimmung zum Stadtentwicklungskonzept durch den Gemeinderat in der zurückliegenden Sitzung, waren vermehrt die Anwohner der Blumenstraße in Sorge, dass in diesem neuen Konzept vorgesehen ist, ihre Straße zu einer Einbahnstraße umzugestalten.
Die SPD-Fraktion hat großes Verständnis für die Sorgen der Betroffenen, dass deren Straße zur Entlastung der Hauptstraße genutzt werden soll. Wie die Fraktionsmitglieder betonten, sehe das Stadtentwicklungskonzept, das in der letzten Gemeinderatsitzung als Handlungsgrundlage für alle weiteren stadtentwicklungsrelevanten Überlegungen und Maßnahmen beschlossen wurde, keine derartige Planung vor. „Umso wichtiger ist es, dass sich aufmerksame und interessierte Bürger an uns wenden, den Dialog suchen, um sich mit uns über ihre Sorgen und Nöte auszutauschen.“
Das verabschiedete Stadtentwicklungskonzept sieht sowohl die Scheffelstraße als auch den Hugo-Giese-Platz als Potenzialfläche für öffentlichen Raum mit Begrünung vor. Dies widerspricht in diesem Stadium der Planung klar dem Gerücht, dass Blumen- und angrenzende Scheffelstraße künftig als Einbahnstraße genutzt werden sollen, um die Hauptstraße zu entlasten.
„Die Bürgerinnen und Bürger können sich sicher sein, dass die SPD Eppelheim nur Maßnahmen zustimmt, bei denen die Interessen aller eine Berücksichtigung finden und gegeneinander aufgewogen werden. Eine Änderung der Verkehrsführung ohne Rücksprache und Anhörung der betroffenen Anwohner wird es mit der SPD Eppelheim nicht geben“, erklären die SPD-Stadträte.